Belebt der Facebook Buy Button Social Commerce?

Von Social Commerce hat man in letzter Zeit, im Hinblick auf das Verkaufen in sozialen Netzwerken wenig gehört. Der Begriff hat sich mehr zum Überwort für soziale Mechanismen im E-Commerce gewandelt. Explizit haben viele Experten “Facebook-Commerce” ganz aus ihrem Wortschatz gestrichen. Umso erstaunlicher war die Meldung von Facebook, Mitte Juli, einen “Buy Button” in der App zu testen.

Kleine und mittelständische Unternehmen haben die Möglichkeit, diesen Button auf ihrer Facebook Fanpage einzubinden. Durch das Klicken auf den Button kauft der Nutzer automatisch das Produkt. Die Zahlung erfolgt über Kreditkartendaten, die der User beim Sozialen Netzwerk zuvor angibt. Für die Abwicklung der Transaktion muss der Käufer nicht auf eine externe Seite wechseln. Der Call-to-Action Button kann sowohl auf Facebook Ads, als auch normalen Page Posts eingesetzt werden.

Natürlich versichert Facebook, dass alle Bezahldaten nur zur Abwicklung des Kaufprozesses gespeichert werden.

Wie üblich testet Facebook die neue Funktion mit ausgewählten US Unternehmen und wird bei einem positiven Ergebnis einen weltweiten Roll-Out starten.

Haupt Hindernis ist einmal mehr das Vertrauen der User. Viele Facebook Nutzer haben ohnehin die Angst, dass ihre Daten missbraucht werden und an Dritte weiter gegeben werden. Marketingfish schreibt dazu:

„Zwar wird der Konzern nicht müde, keine massenweise Analyse der User-Daten zu betreiben. Doch längst ist bekannt, dass das kleine Unternehmen für Facebook machen. Bekannt ist auch, dass Anbieter wie “Zappos” Kunden-Daten (Rechnungsempfänger, Lieferadressen etc.) längst mit den Profildaten auf Facebook abgleichen lassen. Das ergibt dann ein digitales Bild über einen Verbraucher. Hilfreich beim Abgleich solcher Daten sind Firmen wie “Acxiom” oder “Datalogix”.“

 

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