Geotargeting – die Basics kurz erklärt

Im Rahmen des immer detaillierter und besser werdenden Targetings, als Disziplin des Online Marketings, gewinnt das Geotargeting zunehmend an Bedeutung.

Geo Signale und ihre Rolle für das mobile Nutzerverhalten

Für Werbetreibende wird es immer wichtiger das mobile Nutzerverhalten zu verstehen. Dabei bedeuten Geo Signale einen der wichtigsten Indikatoren in der Business Intelligence.

Unternehmen wie Facebook, Twitter, ebay, Yahoo, Microsoft oder Sony setzen etwa auf Geo Targeting von Digital Element (http://www.digitalelement.com/), das eine Zielgruppen Segmentierung anhand zahlreicher Kriterien erlaubt:

  • Land
  • Ort
  • Postleitzahl
  • Verbindungstyp
  • Leitungsgeschwindigkeit
  • demografische Daten
  • Mobilfunkdienstleister
  • Sprache
  • private oder geschäftliche Nutzung des Mobilgerätes

Dies alles natürlich unter der Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

Quelle: http://www.digitalelement.com/wp-content/uploads/2015/01/Technology-Datasheet-US.pdf

Damit ist es möglich, dem Nutzer, basierend auf seinem Standort, relevanten Content anzubieten. Um die üblichen Streuverluste, am meisten in der TV und Radio Werbung, zu vermeiden, bietet das Online Marketing und als Spezialdisziplin das Targeting ideale Bedingungen für Advertiser. Schließlich sollen Werbeausgaben einen möglichst hohen Return on Invest bringen.

Solange man sich über normale Mobilfunknetze und Wi-Fi, bzw. Hotspots ins Internet einloggt, funktioniert die Lokalisation der Nutzer recht gut. An seine Grenzen kommen die Verfahren bei der Einwahl über VPN Netzwerke und Proxyserver.

Geotargeting und SEO

Im Rahmen des Local SEO hat auch Geotargeting einen wichtigen Platz. Im OnPageWiki ist hier zu lesen:

“So können Websites zum einen so optimiert werden, dass sie zu Keywordkombinationen mit Orten gut ranken und zum anderen lassen sich Internetseiten so markieren, dass jeweils die passende Version zu einer lokal spezifizierten Suchanfrage ausgegeben wird.” (https://de.onpage.org/wiki/Geotargeting)

Wie Sie Ihre Webseite für die lokale Suche optimieren können, haben wir hier bereits beschrieben und sind auch auf die Top Rankingfaktoren für lokales Suchmaschinenmarketing zu sprechen gekommen.

Anwendungsbeispiele für Geotargeting

Im Online Payment können Bezahldaten auf ihre Richtigkeit überprüft werden, indem der Standort des Nutzers mit den angegebenen Bankdaten abgeglichen wird.
Wer hat nicht schon bei YouTube die Mitteilung gesehen, dass ein Video aufgrund einer noch nicht mit der GEMA erfolgten Einigung nicht angezeigt werden kann? Auch dies basiert auf der Feststellung, dass es sich um einen Nutzer aus Deutschland, der das Video aufrufen möchte.

Viele mehrsprachige Webseiten steuern die Sprachausgabe darüber. Im E-Commerce können verschiedene Inhalte, Produkte angezeigt werden. Ein Outdoor Shop könnte etwa Besuchern aus den Alpen andere Artikel vorschlagen, als denen an der Nordsee. Lässt sich die Nutzung aus öffentlichen Gebäuden, wie z.B. Universitäten, erkennen, dann können Studenten- oder Lehrerangebote gezeigt werden.

Search Engine Advertising (SEA) auf Google oder Bing erlaubt eine Eingrenzung nach geografischen Gesichtspunkten. Was im Übrigen für lokale Anbieter von großem Interesse ist, weil hier, aufgrund der geringeren Konkurrenz, oft auch wesentliche Kosten zu tragen sind.

Von den Suchmaschinen kennt man auch die Ausgabe lokaler Ergebnisse, die sich auf die nahe Umgebung des Nutzers konzentrieren. Google Now zeigt, basierend auf dem aktuellen Standpunkt, Wetterdaten oder die Entfernung zum eigenen zu Hause an.

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