Grundlagen der User Experience in Webshops

Auch wenn E-Commerce mittlerweile in aller Munde ist und es sich um etablierte Absatzkanäle und Vertriebswege handelt, wenn Unternehmen Waren, Dienstleistungen und digitale Güter im Internet verkaufen, entwickeln sich Forschung und Internetpräsenzen laufend weiter.

Von der Usability zur User Experience

Ging es früher vor allem um die Usability, eine technisch einwandfreie Nutzung durch den Kunden, mit der Frage: „Kann ein Käufer effizient, zufriedenstellend und möglichst einfach einen Kaufprozess abwickeln?“ gewinnt seit einiger Zeit die User Experience an Bedeutung. Hier stellt sich die Frage nach der subjektiven Erlebnisqualität für den Nutzer.

Im Zuge der technischen Entwicklung und Angleichung der bestehenden Online-Shops hat sich in den letzten Jahren jedoch zunehmend die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine gute Usability alleine nicht genügt, um den Nutzern ein positives, sich vom Wettbewerb differenzierendes Nutzungs- und Einkaufserlebnis zu bieten.

User Experience umfasst funktionale und emotionale Faktoren, mithin sämtliche Facetten des menschlichen Erlebens und Verhaltens beim Einkaufen im Internet.

Die Infografik links zeigt eine bekannte Visualisierung, bei der die Usability noch einen recht großen Teil einnimmt.

 

Oder aber Peter Morville’s User Experience Honeycomb:

Andrea Struckmeier,  User Experience Manager, verweist auf die Gemeinsamkeit aller Definitionen – sie sehen Usability als einen notwendigen Bestandteil von User Experience an – ergänzt um „emotionale“ Komponenten, wie Aussehen, Bedienung, Markenimage etc. User Experience geht demnach über Usability hinaus.

In dem englischen UX Blog neospot werden die beiden unterschiedlichen Fragen so zusammengefasst:

  • Usability answers the question, “Can the user accomplish their goal?” with effectiveness, efficiency, and satisfaction about the results
  • User Experience also answers the question, “Did the user have as delightful an experience as possible doing so?”. User Experience takes far more effort to do well, but the results have far better impact.

Hier noch 5 wichtige Tipps für die Optimierung Ihres Online Shops:

  1. Überzeugen Sie Ihre Kunden durch Persuasive Design!
    Fangen Sie den Nutzer optisch und inhaltlich auf und schaffen Sie ein Online Erlebnis
  2. Bieten Sie Interaktion an!
    Setzen Sie Social Media Elemente ein, bieten Sie Gamification an, machen Sie Umfragen oder animieren Sie die Besucher Ihrer Seite zu Mitmachaktionen
  3. Setzen Sie Eye Tracking ein!
    Optimieren Sie dafür das Design und die Gestaltung Ihrer Seite, denn eine klare und stringente Struktur unterstützt die natürlichen Blickgewohnheiten und führt Nutzer zu den gewünschten Informationen.
  4. Nutzen Sie Flat und Kachel Design!
    Seit iOS7 und Windows 8 haben neue Design Elemente auch auf Webseiten und in Onlin-Shops Einzug gehalten. Dies sorgt für Klarheit und legt den Fokus auf die Produkte.
  5. Mobile First und hohe Performance entscheidend
    In Zeiten von LTE, UMTS und VDSL ist zum einen die Ladezeit Ihrer Seite entscheidend – dies führt im Übrigen auch zu positiven Effekten bei Ihrem Suchmaschinenranking – zum anderen sollten Sie darauf achten, dass Ihr Webshop für mobiles Surfen optimiert ist.

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