Virales Seeding von Videos und Werbespots

Die Werbeagentur Jung von Matt steht in Deutschland mit ihren Kundenprojekten, allen voran diverse Kampagnen für EDEKA, denke man nur an “Supergeil”, als Paradebeispiel für virales Seeding und erfolgreiches Video Marketing.

In diesem Beitrag wollen wir uns mit dem Thema Social Seeding beschäftigen. Was versteht man darunter, wie geht es und was sollten Sie für Ihre eigene Kampagne beachten.

Was ist Social / Viral Seeding?

Erfolge im Viralen Marketing kommen nicht aus dem “Nichts”, sondern bedeuten gezielte Vorbereitung und punktgenaue Verbreitung der eigenen Inhalte. Vor allem gilt es, im Vorfeld Influencer, Blogger und Meinungsmacher passend zum jeweiligen Projekt zu identifizieren.

Durch die vom Werber selbst angestoßene Verbreitung soll schnell eine kritische Masse erreicht werden, die dann eine Eigendynamik entwickelt. Mundpropaganda setzt ein, weil immer mehr User die Inhalte teilen, liken, plussen und diese so bald “in aller Munde” sind.

Wikipedia schreibt dazu:

„Als Schnelltest gilt hier die Frage, ob man den Inhalt im privaten Bereich seinen engsten Freunden weiterleiten oder empfehlen würde.“

Social Seeding ist somit die Verlängerung des Empfehlungsmarketings. Aufgrund der Reizüberflutung, der immer mehr zunehmenden Masse an medialen Inhalten, aber auch ansteigenden Medienkritik wird es auch für Werbetreibende schwieriger ihre Zielgruppen anzusprechen. Konsumenten vertrauen mehr auf Tipps und Tricks von Freunden, Bekannten oder Verwandten.

Worauf ist beim Seeding von Videos zu achten?

Achten Sie beim Seeding auf folgende Punkte:

  • Präzises Targeting:
    Sprechen Sie die richtige Zielgruppe auf Basis demografischer Merkmale, Interessen und Markenaffinität an.
  • Passende Social KPI´s:
    Überlegen Sie genau, welche Kennzahlen Sie für den Erfolg der Kampagne auswerten wollen, wie Sie diese definieren und erheben können.
  • Brand Security:
    Achten Sie beim Seeding auf das richtige Umfeld, Influencer und Publisher, die zu Ihrem Markenimage passen und qualitativ hochwertig sind.
  • Social Channel Knowledge:
    Setzen Sie sich mit den Besonderheiten verschiedener sozialer Netzwerke, deren Funktionsweise und vor allem Nutzer auseinander. Der Aufbau einer Kampagne auf Snapchat funktioniert beispielsweise gänzlich anders, als bei YouTube.
  • Fingerspitzengefühl in der Infuencer Ansprache:
    Zum Thema Influencer Ansprache und Marketing könnte man eigene Beiträge schreiben, so wichtig, umfangreich, aber leider auch immer noch vielfach falsch wird es angegangen. Das Internet basiert auf wechselseitiger Kommunikation. Erfolgreiche Blogger und Vlogger sind oftmals selbst eigene Marken und erwarten neben einem anständigen Gegenwert für ihre Dienstleistung vor allem eins: Respekt und eine Ansprache auf Augenhöhe. Sie agieren nicht als plumpe

Speziell zur Definition der Social KPIs schließen wir in Kürze noch einen eigenen Artikel an. In diesem vertiefen wir die Kenntnis über die Kennzahlen, mit denen man den Erfolg einer Kampagne erfolgreich messen kann.

Für die Erstellung von Viralen Videos gilt:

Wie bereits in der Definition beschrieben, werden in den sozialen Netzwerken Geschichten, “Cat Content”, persönliche Vorlieben, Lustiges, Fantastisches, Atemberaubendes oder Trauriges geteilt. Es geht nicht vordergründig um Unternehmen oder deren Produkte.

Für Werbetreibende liegt die Herausforderung darin eine interessante Story zu erzählen (Story Telling!). Die den viel beschworenen “Mehrwert” liefert. Freilich darf darin auch ein Produkt, eine Dienstleistung oder die eigene Marke vorkommen – jedoch ohne vordergründigen Verkaufsdruck.

 

Bildnachweis:
Tell them your story  ©ibreakstock

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