Grundlagen der SEO Optimierung für Bilder

Neben der normalen Inhaltssuche ist die Suche nach Bildern die am zweit häufigsten genutzte bei Google. Grund genug sich mit einigen Grundlagen der SEO (Suchmaschinen) Optimierung von Bildern zu beschäftigen.

Insbesondere für Webseiten mit interessanten Bildern oder Produktabbildungen bieten sich hier erstaunliche Möglichkeiten, mehr und neue Besucher auf die eigene Webseite zu ziehen. E-Commerce Anbieter und Webshop Eigner, die stark visuelle Artikel vertreiben, wie Mode, Schuhe, Dessous, Inneneinrichtung, Dekoration oder Sportartikel sollten diesen Bereich des Online Marketing nicht vernachlässigen.

Anzeige der Suchergebnisse

Klickt man in der deutschen Google Bildersuche auf ein Suchergebnis wird per iFrame der Inhalt der Webseite angezeigt und bringt somit direkten Traffic.

Im Blog von Ranksider ist zwar zu lesen, dass sich diese Anzeige nach dem amerikanischen Vorbild verändern könnte, dass jedoch Links auf die Ursprungsseite der Bilder erhalten bleiben und somit wohl auch die positiven SEO Effekte.

4 SEO Grundregeln für Bilder

Wie immer gilt es, das grundlegende Handwerkszeug zu beachten. Hier 4 Grundregeln, die immer angewendet werden sollten:
1. Dateiname mit Keword
2. Alt-Text mit Keword
3. Umgebender Text mit Keword
4. Seitentitel mit Keword

Die richtige Dateigröße der Bilder

Die Bilddatei sollte möglichst klein sein, in der Regel nicht über 150 KB. Sowohl Google als auch der User legen wert auf eine schnelle Ladezeit. Dies ist jedoch nicht zu verwechseln mit der Bildauflösung. Hier sollte nicht gespart werden, um eine gute Darstellung zu erreichen.

Das passende Dateiformat

Für die Auffindung in der Suchmaschine spielt das verwendete Dateiformat keine Rolle. Wohl haben sich im World Wide Web aber bestimmte Dateiformate etabliert, abhängig von den jeweiligen Einsatzzwecken und Zielsetzungen. Ein guter Überblick dazu findet sich auf dem eCommerce Blog geistreich78.

Positionierung des Bildes im Text

Für den Google Bot ist es (derzeit) nicht möglich den Inhalt des Bildes zu erkennen. Für ihn sind die Angaben in den META Informationen und in der Nähe des Bildes, wie Datei Titel, Bildname, Beschreibung und umgebender Text, entscheidend. Über dem Bild sollte sich möglichst eine Zwischenüberschrift mit relevanten Keywords befinden. Zusätzlich ist der Text, der in direkter Umgebung des Bildes steht, relevant.

SEO Tipps für Blogger

Im Interview mit Peer Wandiger von SelbständigImNetz gibt Martin Missfeldt, Betreiber des tagSEOBlog und wohl DER Experte für Bilder SEO in Deutschland, folgende Tipps für Blogger:

„Saubere Bildunterschrift!
In aller Regel sind die Blogs ja links oder rechtsbündig eingebunden. Aus CSS-Gründen liegen die Bilder jedoch am Anfang eines Absatzes, obwohl die relavnten Begriffe oft erst weiter unten kommen. Daher: wenn man eine Bildunterschrift macht, dann liegt das relevante Key immer direkt unter dem Bild (und zwar im HTML-Quellcode, da, wo der Googlebot liest.)

Ansonsten ist es sicherlich hilfreich, wenn man versucht, Bilder zu benutzen, deren Dateiname ein key enthält, dass auch im Seitentitel vorhanden ist.

Das wichtigste ist jedoch: bietet attraktive Bilder an. Denn ein Artikel, der schöne Bilder enthält, macht einen besseren Eindruck und wird potentiell eher verlinkt. Logisch, denn ein Link ist eine Empfehlung, und Bilder erleichtern die Entscheidung für eine Empfehlung.“

Aktualität von Bildern

Während man bei Texten ruhig mal Veränderungen vornehmen kann, auch um eine neue Indexierung durch Google anzustoßen, gilt dies bei Bildern eher nicht als förderlich.

Einmal indizierte Bilder sollten nicht mehr verändert werden. Immer wieder ist von Webmastern zu lesen, dass vor allem ihre älteren Bilder besser gerankt werden.

 

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