Marin Software Studie zur mobilen Suchmaschinenwerbung

Die Internetnutzung mit mobilen Geräten, wie Smartphones und Tablets, nimmt weiterhin rasant zu. Dabei gewinnen Mobilgeräte eine immer entscheidendere Bedeutung bei der Suchmaschinenwerbung (SEA = Search Engine Advertising).

Mobile Revolution bringt starke Verschiebung in Google´s Werbeeinnahmen

„In yet another indication of how fast the mobile ad market is growing, only two years ago, mobile made up just 4.8 percent of Google’s US ad revenues. By 2015, mobile is expected to account for just over 30 percent of Google’s ad revenues in the US. Desktop search revenue share is predicted to fall below 50 percent in that time.“


eMarketer zufolge erzielte Google im Jahr 2013 19% seiner Werbeeinnahmen mit mobilen Suchma- schinenanzeigen; innerhalb der nächsten drei Jahre wird ein Anstieg auf 30% prognostiziert. Dieses Wachstum spiegelt die aktuelle Ausprägung der digitalen Werbelandschaft wider.

 

Die weltweite Marktpenetration von Smartphones liegt derzeit bei über 60% mit über einer Milliarde Nutzern.

 

Für 2017 erwartet eMarketer eine Smartphone Durchdringung von 69,4%.

Welchen Entwicklungen stehen die Werbetreibenden im Einzelnen gegenüber?
Dieser Frage geht die Studie “Mobiles Suchmaschinenmarketing weltweit” (2014) nach, die auf der Auswertung von Suchmaschinen-Marketing Kampagnen einiger der größten und fortschrittlichsten Werbekunden und Agenturen basiert.

Der Studie liegt eine Analyse des Marin Global Online Advertising Index zugrunde. Der Index bildet das Verhalten der Kunden Marin Software ab, die insgesamt jährlich digitale Anzeigen im Gesamtwert von über sechs Milliarden US Dollar über die Marin Online-Marketing-Management-Plattform verwalten, auswerten und optimieren.

2013 Jahr des Durchbruchs für mobile SEA

Nach den Ergebnissen der Studie war 2013 das Jahr des Durchbruchs für mobile Suchmaschinenwerbung: Nachdem die Marketingexperten jahrelang der rasanten Entwicklung hinterherhinkten, konnte Marin Software nun beobachten, dass im letzten Jahr offensichtlich Smartphone- und Tablet-Nutzer in den Fokus der Strategen rückten. 2013 stiegen nicht nur, wie schon seit Jahren, der Anteil der von Smartphones oder Tablets erfolgten SEA-Klicks, der Anteil am Budget und die Preise.

Auch die Konversionsraten konnten deutlich zulegen: Ein Indikator dafür, dass Marketingexperten nun zunehmend auf die mobilen Nutzer eingehen und ihre Targeting-Strategien wie auch Anzeigen und Landing Pages entsprechend optimieren. So verdoppelte sich die durchschnittliche Konversionsrate von Smartphones in der Eurozone, von 0,5% im Jahr 2012 auf 1,03% im Jahr 2013. Tablets konvergierten mit einer Rate von 1,67% (2012: 1,5%). Die Konversionsrate von Desktops (PCs und Laptops) sank in der Eurozone hingegen leicht von 1,8% auf 1,76%.

Die zunehmende Verbraucherakzeptanz (steigende Klickanteile) und Werbewirksamkeit (steigende Konversionsraten) sowie das größere Gewicht von mobilen Suchmaschinenanzeigen in den Budgets schlagen sich allerdings auch in höheren Preisen nieder: Smartphone-Klicks verteuerten sich in der Eurozone im Vergleich zum Vorjahr um satte 26,3%, Tablets um 10%. Die Costs per Click (CPCs) von Desktops hingegen sanken um 3,2%. Dennoch waren 2013 in der Eurozone Smartphone-Klicks mit durchschnittlich 0,24 € immer noch deutlich billiger als Desktop- (0,30 €) und Tablet-Klicks (0,33€).

 

Die Eurozone liegt im Vergleich zu den USA in puncto mobile SEA zwar noch in vielerlei Hinsicht zurück, holt jedoch deutlich auf: So steigerte sich der Anteil der von Smartphones oder Tablets erfolgten SEA-Klicks in der Eurozone von 12,4% im Januar 2013 auf 20,2% im Dezember – ein beeindruckendes Wachstum von 63%.

In den USA wuchs dieser Anteil – allerdings von einer höheren Ausgangsbasis – dagegen lediglich um 45%. Auch die „mobilen“ Konversionsraten, Klickpreise und der Anteil am SEA-Budget stiegen in der Eurozone im Vergleich zum reiferen amerikanischen Markt steiler an.

 

3 Tipps für die Optimierung von SEA Kampagnen für mobile Nutzer

Bei der Planung und Ausführung mobiler SEA Kampagnen ist es erforderlich, die Besonderheiten im Verhalten mobiler Nutzer zu berücksichtigen.

  1. Aufgrund der Bildschirmgröße und den damit verringerten Anzeigeflächen ist die Anzeigenposition noch entscheidender, als auf dem Desktop. Die erste und zweite Position sind folglich für den werblichen Erfolg absolut entscheidend. Über alle Geräte fallen die Klickraten um 50% nach der zweiten Position und zwar von rund 5% auf 2,4%.
  2. Mobile User Experience: Viele Websites sind (noch immer) nicht für das Surfen, Suchen und Stöbern mit Mobilgeräten angelegt. Nur bei einer Optimierung aller Schritte des Konversionspfades ist der Erfolg sicher gestellt.
  3. Da mobile Suchen, auf dem Smartphone oder Tablet, häufiger zu offline Konversionen – etwa per Telefon oder im lokalen Ladengeschäft führen, können Advertiser Schwierigkeiten haben die Konversionen zuzuordnen. Sie sollten versuchen, mobile Anzeigenformate wie Click-to-Call und Shop-Finder zu tracken.

Über Marin Software

Marin Software wurde im April 2006 von erfahrenen Digitalmarketing-Experten und IT-Fachleuten für Unternehmenssoftware gegründet und ist ein führender Anbieter von Lösungen für die Online-Werbung. Marin Software bietet eine integrierte Plattform für die Verwaltung der Internetwerbung per Suchmaschinen, Anzeigen und sozialen Netzwerken. Mit der Plattform des Unternehmens können Werbekunden und Agenturen Zeit sparen und die finanziellen Ergebnisse verbessern, indem sie mehr Marketing-Einblicke erhalten und ihre Effizienz und Effektivität steigern.

Zu den führenden Werbekunden, die Marin verwenden, zählen Razorfish, Neo@Ogilvy, MyHammer, Adidas, Unique Digital, Europcar und Nestle.

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