SEO – kurz erklärt!?

Auch wenn die meisten gewiss bereits häufiger eine Suchmaschine aufgesucht haben, um mit deren Hilfe Informationen, Online-Shops oder Anbieter bestimmter Dienst- leistungen zu finden – fällt der Begriff SEO, ist bei vielen Otto Normalver- brauchern immer noch ein großes Fragezeichen auf der Stirn zu entdecken. Nennt man es dann beim vollen Namen „Search Engine Optimization“ oder „Suchmaschinenoptimierung“, wie es in Deutsch heitß, fällt bei dem einen oder anderem dann der Groschen – zumindest können sich einige dann ungefähr vorstellen, was sich dahinter verbirgt.

Dass SEO wichtig ist, liegt bei weltweit 246 Millionen registrierten Domains (laut einer Statistik aus dem Jahre 2012) auf der Hand. Schließlich will jeder, der mithilfe von Website oder Online-Shop Geld zu verdienen gedenkt, auch im World Wide Web gefunden werden. Aus diesem Grund widmen wir uns heute der Kunst der Suchmaschinenoptimierung und verraten Ihnen, worauf es ankommt – so im Großen und Ganzen. Anspruch auf Vollständigkeit und Ausführlichkeit erheben wir natürlich nicht. Wie sollte man auch Informationen, die etliche Bücher füllen, in einem Blog-Artikel unterbringen?

Wo fängt Suchmaschinen- optimierung an? Und wo hört sie auf?

Wer dem Irrglauben verfallen ist, dass einem bestehenden Online-Shop einfach eine Priese SEO verpasst werden kann und schon findet man sich auf Platz Eins der Google Suchergebnissen wieder, wird heute eines Besseren belehrt. Denn Suchma- schinenoptimierung fängt mit der Konzeption eines Online-Shops oder einer Website an, ist Teil jeder Entstehungsphase und ist in jeden Bereich integriert – vom Design über Programmierung bis hin zu Inhalt und Marketing.

Dementsprechend muss am Anfang ein Ziel definiert werden und eine Strategie, um dieses Ziel zu erreichen. Damit zusammen hängt eine ausführliche Wettbewerbs- und Konkurrenzanalyse. Nach dieser ersten Phase sollten folgende Fragen geklärt sein:

  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Was sind die Suchbegriffe, auf die Ihre Webpräsenz optimiert werden soll?
  • Welche Hosting Plattform und welches CMS bietet sich an?
  • Beide sollten Ihnen aus SEO-Sicht keine Schwierigkeiten bereiten.
  • Wie heißt die Domain?

Der Domainname sollte möglichst klar verständlich sein und optimalerweise ebenfalls ein Suchbegriff sein, der mit Ihrem Webangebot in Verbindung steht.

OnPage Optimierung – die Basics

Natürlich lässt sich eine Website auch durch Linkbildung, AdWords und Social Media Marketing pushen, doch nur eine solide Basis verspricht langfristigen Erfolg. Deshalb gilt es, bevor man sich offpage ans Werk macht, onpage alle Relevanten Faktoren zu bedenken.

Dazu zählen:

  • technisch Aspekte
    • Es sind wahrlich zu viele, um sie hier alle zu nenne, doch ein wichtiger ist beispielweise die Programmierung in HTML, da mithilfe von JavaScript, Java und Flash erstellte Inhalte häufig von Suchmaschinen nicht erfasst werden können
  • strukturelle Aspekte
    • Eine durchdachte Navigationsstruktur hilft Suchmaschinen die Relevanz einzelner Seiten für bestimmte Themen festzustellen und erhöht die Usability
    • Eine sinnvolle Linkstruktur für interne Verlinkungen leitet den User durch die Website. Eine Seite sollte jedoch nicht mehr als 100 ausgehende Links haben.
    • In puncto Linktiefe ist „Je flacher, desto besser!“ das Motto, denn je mehr Klicks eine Unter-Seite von der Startseite entfernt ist, desto weniger Bedeutung wird ihr durch die Suchmaschine beigemessen.
  • gestalterische und sonstige relevante Aspekte
    • Eine Breadcrumb-Navigation (Brotkrümelnavigation) zeigt den Pfad zur aktuellen Seite und hilft sowohl User als auch Suchmaschine sich zurechtzufinden.
    • Suchmaschinenfreundliche URLs sind möglichst sauber und kurz.
    • Überschriften (H1, H2, H3 etc.) bedacht setzten und dort relevante Keywords verwenden.
    • Individuelle Seiten-Titels verwenden und in diesen das Keyword möglichst weit vorne platzieren.
  • Inhalte und Links
    • dem User einzigartigen Content mit Mehrwert bieten!
    • SEO und Branding gehen Hand in Hand, das bei der Erstellung der Inhalte beachten!
    • Quervereise (interne Verlinkungen) setzten, um der Suchmaschine die Relevanz einer Seite für einzelne Themen zu verdeutlichen

OffPage Optimierung – der zweite Schritt

Ist onpage alles abgedeckt, geht es daran, die Website offpage zu pushen. AdWords schalten ist eine Möglichkeit, Linkbuilding die andere. Wie so oft zählt auch in Sachen Backlinks die Qualität – nicht die Quantität. Überlegen Sie deshalb von welchen Websites Sie hochwertige Links erhalten könnten sowie welche Inhalte dafür nötigt sind. Und da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, gibt es auch noch eine dritte OffPage Maßnahme: Social Media Marketing. Integrieren Sie Social Buttons auf Ihrer Website, damit Inhalte geliket, geteilt und kommentiert werden können. Auf diesem Wege erzielen Inhalte danke Facebook und Co. nicht nur eine höhere Reichweite, sondern werden auch von Suchmaschinen besser wahrgenommen.

Nun haben Sie einen (kleinen) Einblick in das Thema Suchmaschinenoptimierung erhalten. Damit an der Hand können Sie gewiss das eine oder andere optimieren. Wenn Sie jedoch wahre Erfolge verzeichnen möchten, führt kein Weg an einer SEO-Agentur vorbei, da nur diese über das nötige und aktuelle Fachwissen sowie die nötigen Ressourcen verfügen. Bedenken Sie abschließend auch, dass SEO kein Projekt von einer bestimmten Dauer ist. Für eine Dauerkarte im Ranking-Olymp müssen Sie regelmäßig etwas tun. Denn einerseits ändern sich die Sortieralgorithmen der Suchmaschinen immer wieder und andererseits bevorzugen Suchmaschinen Seiten, auf denen etwas passiert, die immer aktuell gehalten werden, die sich stetig weiterentwickeln.

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