Sinnvolles Geotargeting: 7 Möglichkeiten für E-Commerce Unternehmen

 

Geotargeting ist eine gute Gelegenheit für Webmaster, um das Onlinemarketing für E-Commerce Unternehmen sinnvoll zu unterstützen und zu optimieren. 7 Möglichkeiten dafür finden Sie in diesem Artikel.

1. Zeigen Sie Versandoptionen für Ihre lokalen Kunden

Aktuell ist Same Day Delivery in aller Munde. Nehmen wir an, Sie bieten dies aber nur in bestimmten Städten und Regionen an. Wäre es da nicht sinnvoll nur Webseitenbesuchern aus dem Angebotsgebiet diese Option anzuzeigen?

Oder übertragen Sie diese Option auf einen lokalen Zustelldienst. Nur wer von Ihnen direkt beliefert wird, sollte dies im Checkout Prozess anwählen können. Ähnliches lässt sich auch für Warenangebot, Zoll und Auslandsversand denken. hier kommt jeweils Geotargeting zum Einsatz, das den Webseitenbesucher entsprechend lokalisiert.

2. Zeigen Sie lokale Geschäftsadressen an

Bei Ihrem E-Commerce Unternehmen handelt es sich um einen Multichannel Händler? In den meisten Onlineshops muss noch der Ort oder die Postleitzahl eingegeben werden, um das nächste Geschäft zu finden. Jetzt können Sie aber über Geotargeting den Sitz des Kunden automatisch feststellen und ihm die passende Adresse, Kontaktdaten und Öffnungszeiten anzeigen.

So verbessern Sie nicht nur das Nutzererlebnis, sondern auch die Kundenzufriedenheit.

3. Zeigen Sie örtliche Aktionen und Angebote an

Ihre Landingpage, also die erste Seite auf die ein Nutzer gelenkt wird, ist der entscheidende Punkt, um das Interesse der User zu wecken. Innerhalb von wenigen Augenblicken, zumeist nur 2-3 Sekunden entscheiden diese, ob sie relevante Informationen, Inhalte gefunden haben oder sofort zur nächsten Seite wechseln.

Ein einfacher Bannerplatz, der entsprechend dem Standort des Users ausgespielt wird, kann hier schon großen Effekt erzielen. Zudem sparen Sie damit Ladezeit und können in Echtzeit beim Seitenaufruf reagieren.

4. Die passenden Artikel für die Seitenbesucher anzeigen

Die Artikel basierend auf dem Standort des Webshop Besuchers zu variieren, gehört bei immer mehr großen Händlern zum Usus. Adobe etwa erkennt, ob ein Besucher aus einer Universität kommt oder ob es sich um einen privaten Anwender handelt. Entsprechend werden Angebote aus dem Studentenprogramm angezeigt oder eben für den Privatanwender. Gibt es in den Alpen einen Wintereinbruch können Sie Winterkleidung bewerben, während Sie in Norddeutschland bereits die Frühjahrsmode in den Vordergrund stellen.

5. Unterschiedliche Preisangaben basierend auf dem Herkunftsland

Viele internationale Händler verwenden nur eine .com Hauptseite, über die sie die internationalen Inhalte ausspielen. Natürlich kann die Ware nicht weltweit zum gleichen angeboten werden, weil in Asien eine ganz andere Kostenstruktur als etwa in Zentraleuropa herrscht. Auch hier kann über das Geotargeting die Preisanzeige gesteuert werden, ohne dass der Nutzer vorher Daten eingeben muss.

6. Steuerliche Angaben gemäß der Nutzerherkunft anpassen

Wie bereits oben zum Thema Preise erwähnt, können Sie auch die Nutzerfreundlichkeit erhöhen, wenn Sie automatisch die Preise mit dem richtigen Mehrwertsteuersatz anzeigen. Versenden Sie etwa in die Schweiz, dann zahlen hier die Kunden keine und führen diese beim Import separat ab.

7. Die passende Sprache anzeigen

Bevor der Nutzer lange nach der richtigen Sprachanzeige suchen muss, können Sie mit „Geo Targeting Scripts“ Ihre Sprachdateien automatisch anzeigen lassen.

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