Umstieg von Magento 1 zu Magento 2

Manche sehen die Frage zwischen Magento 1 und Magento 2 so, wie die berühmte Frage bei Matrix nach der blauen oder roten Pille: “Wenn ich wechsle habe ich Probleme und eine Menge Arbeit, wenn ich bleibe werden sie noch mehr.”

Aus diesem Grund möchten wir einige Punkte aufzeigen, an denen sich Magento 2 und 1 unterscheiden und warum es sich schlussendlich lohnt auf die neue Version, besser die neue Plattform, umzusteigen. Warum es nicht einfach ein Versions- sondern vielmehr ein Plattformwechsel ist, dazu kommen wir später.

Wann sollte man ein Upgrade zu Magento 2 in Erwägung ziehen?

Solange Ihr Magento 1 System noch rund und schnell läuft und Sie noch eine Version, die aktualisiert und gepflegt wird, verwenden, haben Sie noch etwas Zeit für den Wechsel. Sie sollten also mindestens die Versionen 1.8 CE (Community Edition) oder 1.13 EE (Enterprise Edition) installiert haben.

Lassen Sie aber die Zeit nicht ungenutzt verstreichen. Beschäftigen Sie sich mit Magento 2, fragen Sie Ihren Softwarepartner oder ihr Systemhaus und stellen Sie einen Fahrplan auf. Gerne helfen wir Ihnen dabei Ihren Umstieg auf Magento 2 zu planen.

Läuft Ihr Onlineshop jedoch auf einer älteren Magento Version, haben Sie ohnehin mit technischen Problemen zu kämpfen oder setzen Sie eine größere Zahl an Extensions von Magento Partnern ein, dann sollten Sie den Umstieg möglichst schnell angehen.

Der Schritt zu Magento 2

Das Gute zuerst: Ja, es gibt ein Migrationstool, das auf den Magento Entwicklerseiten ausführlich beschrieben wird:

Damit können Produkte, Kundendaten, Bestellungen und Shop Einstellungen auf die neue Version migriert werden.

Jedoch, das gibt Magento klar zu bedenken, Theme und individuelle Code Anpassungen (was auch Extensions von Dritten einschließt) können mit dem Tool nicht umgezogen werden.

Sie müssen für deren Anpassungen also von vornherein zeitliche und finanzielle Ressourcen einplanen. Dies kann aber auch folgende Vorteile für Sie mitbringen:

  • Sie können im gleichen Atemzug neue Ideen umsetzen und Ihren Workflow grundsätzlich überdenken.
  • Sie können überflüssigen Code beseitigen, der sich über die Jahre eingeschlichen hat.
  • Sie können die Usability der Webseite verbessern und erhöhen.

Wie eingangs erwähnt, ist der Umstieg kein klassischer Versionswechsel, sondern eine Neuumsetzung, da kaum Module oder eigene Entwicklungen mit übernommen werden können.

Nach den ersten Monaten seit Veröffentlichung des Releases von Magento 2 sind aber mittlerweile eine Vielzahl an Magento 2 ready Modulen und Extensions verfügbar, wie auch Alexander Steireif in seinem Vortrag auf der Meet Magento aufzeigte.

Lohnt sich der Umstieg zu Magento 2?

Die Frage lässt sich nur mit: “Letztlich haben sie keine andere Mögichkeit!” beantworten. Für Magento, als Unternehmen, gibt es keinen Schritt zurück. Auf der Meet Magento, Anfang Juli, wurde zwar bekannt gegeben, dass der Support von Magento 1 noch bis Herbst 2018 aufrechterhalten wird. Aber irgendwann kommt der Tag, an dem es keine Updates mehr geben wird. Besser Sie beschäftigen sich rechtzeitig mit dem Umstieg, als unter Zeitdruck zu kommen.

Einige der ersten Projekte mit Magento 2 werden im offiziellen Blog vorgestellt. Dazu gehören:

Alcatel, SEAT (von der deutschen Agentur Netz98), SOL und Venroy.

 

 

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